Über mich 

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Corona-Pandemie, Klimakrise, Systemrivalität mit Russland und China und zahlreiche Kriege und Konflikte: Wir erleben aktuell eine Zeitenwende – noch ist unklar, wohin die Menschheit steuert. Besonders in der aktuellen Zeit ist guter Journalismus wichtig, um den Menschen zu erklären,  was hinter den zahlreichen Schlagzeilen steckt. Dafür rede ich mit führenden Politikern*Innen, mit Experten*Innen, mit Menschen auf der Straße und dafür stand ich schon in vielen Ländern auf Demonstrationen in der zweiten Reihe (manchmal auch weiter hinten). Diese Eindrücke verpacke ich in Reportagen und Analysen und habe stets eine Meinung.

 

Bei t-online.de bin ich Redakteur für Außenpolitik und gestalte den Bereich Ausland mit.

 

Geboren im Jahr 1986 in Ostwestfalen, schlug ich bislang selten den klassischen journalistischen Weg ein: Im Studium machte ich einen Umweg über die Fachgebiete Soziologie und Psychologie, bis ich letzten Endes im Feld der Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen landete. Mein Studienweg führte mich von Göttingen nach Berlin und Istanbul. 

Was war?

Trotzdem war ich, so lange ich denken kann, schon lange in irgendeiner Form Journalist. Während meines Studiums lebte ich 2013 in Istanbul und berichtete von dort von den Gezi-Protesten für den Westdeutschen Rundfunk. Danach verschaffte ich mir Eindrücke in Israel, Palästina, im gespaltenen Zypern, in vielen Balkanstaaten und im Nordirak. Es war eine Zeit, die mich und meine Arbeit bis heute prägt. Zurück in Berlin arbeitete ich für den Bundestag und längere Zeit für den Berliner Verlag. Dort machte ich größtenteils lokalpolitische Berichterstattung und Interviews mit den Kandidaten*innen vor der Abgeordnetenhauswahl.

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Und heute?

 

Als Ströer das Nachrichtenportal t-online.de kaufte und Anfang 2017 eine neue Redaktion in Berlin gründen wollte, wurde ich Teil dieses Projektes und gestaltete den Neuaufbau grundlegend mit. Mein besonderer Fokus liegt auf den Themenfeldern der Außen- und Sicherheitspolitik. Dabei analysiere ich die Wirrungen der internationalen Beziehungen,  berichte von internationalen Gipfeln, von Wahlen in unterschiedlichen Ländern und aus Krisen- und Konfliktregionen.  Besonders liegen die Türkei und der Nahe Osten am Herzen. 

 

Gerne schreibe ich Interviews, Kommentare und Reportagen, aber spreche auch im Hintergrund mit Ministern*innen, Botschafter*innen und sonstigen Funktionären*innen. In meinen Texten versuche ich möglichst gleichzeitig zu informieren, zu erklären und zu unterhalten. Der Journalismus ist eine unfassbar wichtige Säule der Gesellschaft, die allerdings im letzten Jahrzehnt Vertrauen verloren hat. Dieses Vertrauen möchten wir zurückgewinnen und das geht nur durch genaue informelle Berichterstattung und durch eine steigende Transparenz unserer Arbeit. 

Deshalb: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schicken Sie diese gerne an mich. Und wenn Sie Lust haben, folgen Sie mir gerne auf Twitter